Besuch im Kinderheim, november 2005 29-11-2005Die Schule ist sauber und ordentlich, aber völlig abgenutzt. Man tut für die Kinder, was man kann, aber die Mittel sind knapp. Die Kinder schlafen in Schlafsälen mit ungefähr 18 Betten. Vielleicht stellt sich die Frage, wo die Kinder ihre privaten Habseligkeiten aufbewahren; es ist aber so, dass die Kinder keine haben, und kein Bedarf an Schrankplatz da ist. Geschirr für etwa 500 Personen wird manuell abgewaschen. Das ergibt etwa 2000 Stück Geschirr, und dazu noch Besteck. Beachten Sie den kleinen Boiler. Jetzt haben sie eine Abwaschmaschine aus Dänemark bekommen, die in den Sommerferien installiert wird. Das Erschreckendste an der Schule war die „Zahnarztpraxis“ von 1950. Sie hatten nur einen alten mechanischen Bohrer und keine Betäubungsmittel. Kein Wunder also, dass die Kinder dem Zahnarztbesuch gegenüber eher bedenklich waren. Jetzt haben sie eine neue Praxiseinrichtung aus Dänemark bekommen, die im Laufe des Jahres aufgestellt wird. Bei unserem Besuch 2004 kauften wir etwas Zubehör für die Kuscheltiere. Es sind jetzt einige neue Tiere dazugekommen, und sie sind SEHR schmusig. Aber für 4-500 Kinder ist das nicht viel. Es gibt auch einen Spielraum mit ausgedienten Spielsachen, und jetzt heben sie gerade einen Fernsehraum bekommen. Aber die Kinder müssen auf dem Boden sitzen, und ein paar bequeme Sofas würden die Atmosphäre wirklich verbessern. Im Speisesaal sind nach wie vor viele Bänke. Wir hoffen, 100 Stühle beschaffen zu können.
Von links nach rechts: Volodymir vom Fremdenverkehrsamt Luc’k, der freiwilliger Helfer bei unserem Hilfsprojekt ist, Tommi Tomsen, der die praktische Arbeit aus Dänemark leitet, Antolya, die Schulleiterin und Poul Dalgaard.
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