Ehrenbürgern 01-01-2008Im Februar ging es wieder Richtung Luc’k, wo Tommi mit unseren alten Freunden wartete. Lyudmilla von SCM, Anatoli vom Kinderheim, Mister V usw. Es stellte sich heraus, dass der Stadtrat von Luc’k etwas auf dem Herzen hatte, und bei einer kleinen Feierlichkeit wurden Tommi und ich zu Ehrenbürgern von Luc’k erklärt. Der Vizebürgermeister sagte, man habe uns diese Anerkennung nicht für das, was wir sagten, gegeben, sondern was wir täten. Etwas Stolz waren wir ja, aber wir dachten auch an alle, die uns unterstützt haben. Poda hat ja in der Gegend geschäftlich einiges zu tun und bekam bei einem späteren Anlass eine Anerkennung für „soziale Gesinnung“. Es war schön, das Kinderheim wieder zu sehen. Die Zahnarztklinik ist jetzt in Betrieb, und viele dinge, die wir gesendet hatten, haben ihre Anwendung gefunden. Anatoli hatte von einem unserer Kurse, Living in Excellence (darüber mit einem exzellenten/christlichen Lebensstil zu leben), gehört, und bat uns, diesen (dreitägigen) Kurs auch für Lehrer, Eltern und die größeren Schüler abzuhalten. Mehr als 500 Menschen – welche Ehre. Viele der Eltern haben Probleme mit dem Selbstwertgefühl und dem daherkommenden Alkoholismus. Eine der Spitzen der regionalen Verwaltung bat uns, diesen Kurs auch für seine Mitarbeiter abzuhalten. „Wir sind ja bloß Kommunisten,“ sagte er, „die nie etwas über Nächstenliebe gelernt haben.“ Unsere gemeinsame Arbeit trägt als Frucht. Menschen haben es besser, kehren Missbrauch den Rücken und öffnen ihre Augen für ewige Werte. Oft sind es nicht Worte, sondern samaritanische Taten, die ausschlaggebend sind. Die neue industrielle Geschirrspülmaschine, die wir von JP Storkøkken bekommen haben, ist aufgestellt, aber noch nicht ganz angeschlossen. Offensichtlich fehlt noch etwas Sachkenntnis und ein Diagramm. 
Die Kinder freuen sich über neue Kleidung aus „Dania“ wie Dänemark auf Ukrainisch heißt. 
Zahnklinik
Der neue Zahnarztstuhl wird jetzt benutzt und funktioniert. 
Behandlung Außerdem besuchten wir einige sehr interessante Behandlungsinstitutionen für Behinderte Kinder. Es war erstaunlich, die angewendeten Methoden zu sehen. Unter anderem täglich eine Stunde Massage für alle. Diese Institutionen suchen intensiv nach westeuropäischen Kollegen, die ihnen zur Weiterentwicklung ihrer Methoden weiterhelfen möchten. 
Kinderkrankenhaus Wir besuchten das Kinderkrankenhaus, bei dem Mission Danmark die gesamte Renovierung einer ganzen Abteilung finanziert hat, wofür alle froh und dankbar waren. Worte sagen nicht viel, und die Wärme, die mir von den, vom Leben geprüften, Ukrainern entgegenströmte, kann ich nicht beschreiben.
Wir bekamen auch Kontakt zu einem dänischen Chefarzt in Ålborg, der bei der Entwicklung von wireless Informationstechnologie, z. B. in Krankenwagen, ganz vorn ist. Per Thorgaard, so heißt dies Multitalent, hat auch eine Musikfirma, die geeignete Hintergrundmusik an Krankenhäuser in der ganzen Welt verkauft. Wir hoffen, dass Per es schafft, die 52 Betten, die wir für das neue Pflegeheim in Tochin benötigen, zu beschaffen.
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